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Werkausstellung "Spuren"

22.09.2017 - 22.10.2017
14:00 - 18:00

Bürgerhaus "Hanns Eisler"
Eichenallee 12
15711 Königs Wusterhausen

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Der Begriff „Spuren“  in seiner Pluralform besitzt unterschiedliche Bedeutungen.
Die Bedeutung,  die der Verein im Auge hat, betrifft die sogenannten Gedächtnisspuren oder Erinnerungsbilder.

Ein Künstler sammelt in seinen Werken Relikte einer historischen  oder persönlichen Vergangenheit,
manchmal auch seiner Gegenwart. Er dokumentiert sie in Fotografien, Gemälden, Zeichnungen und Texten.
Er registriert und ordnet sie nicht mit Distanz, wie es ein Historiker tun würde, sondern aus seiner subjektiven Erfahrung.
Dabei spielt die eigene Kindheit eine besondere Rolle. So ist die Region, in der der Mensch seine ersten Erfahrungen macht,
eine wichtige Inspirationsquelle für das eigene Schaffen. Ebenso sind es häufig Orte, die an diese Heimat  erinnern.
Tiefe seelische Eindrücke können sich als Spuren im künstlerischen Erbe eines kreativen Menschen wiederfinden.

Die Besucher unserer Ausstellung werden durch die Bilder der fünf ausstellenden Künstler  angeregt,
über eigene Erfahrungen und Erlebnisse nachzusinnen. Die Werkausstellung gibt Raum, subjektiven Spuren nachzuspüren.
(Gerd Bandelow zum Jahresthema 2017 des Kulturbundes Dahme-Spreewald e.V.)

 

Birgit Ginkel      
                                                                                             „Karl-Heinz Kube“, Malachit, Turmalin, Kohle, Beton Berliner Mauer, Blattgold, Zellulose, Marmormehl
                                                                                                                                            und Champagnerkreide auf Leinen, 2014, 35 x 35 cm

„Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld verschiedener räumlicher Grenzen.
Grenzüberschreitungen von Stadt zu Stadt, von Land zu Land, vom Leben zum Tod werden thematisiert.“

Susanne Göritz          
                                                          Foto: Georg Krause                                                          „Faltenhorn“, Aquafakt aus Ton
„Auf der Suche nach dem Großen im Kleinen begegne ich naturartigen Phänomenen,
die ich durch ein fiktives Mikroskop entdecke und in meinen Arbeiten sichtbar mache.“

Gerd Bandelow       
                                                                                                                                                                 „Auf hoher Klippe II“, Öl auf Leinwand, 2015, 60 x 40 cm
„Bildnerisches Schaffen ist mir ein wichtiges Medium meiner Sicht auf die Welt.
So auch bei der Kirchenruine von Hoff an der Pommerschen Küste.“

Karl-Heinz Beck                                                                                                                         
                                                                                                                                    „Wasserfall“, Acryl, 2014, 42 x 56 cm
„Es sind dekorative Umsetzungen realer Objekte. Durch Überschneidungen und Zusammenführungen
von Konturen entstehen Flächen, die farbig gestaltet das Konzept meiner Bildideen sind.“
                       
Wolfgang Liebert           
                                                                                                                                                                                  „Der Jüdische Friedhof am Pfingstberg“ , Mischtechnik auf Karton, 2017, 100 x 73 cm
„…die Steine mit ihren Symbolen und Schriftzeichen gelten als Sinnbilder jüdischer Kultur und Zeugnisse gelebten Lebens.
Man nennt den Friedhof in der  hebräischen Sprache – Beth Hachajim – Haus des Lebens.“

MAZ-Artikel von Karen Grunow vom 13.09.2017
Vernissage am Freitag, dem 22.09.2017, 19 Uhr

Laudatio: Dr. Petra Lange      Musik: Timothy Thorson, Klavier 
                                                                            Foto: Wolfgang Lücke                                                                                                                 Foto: promo

Ein kleiner Einblick in den Aufbau
   

Einige Impressionen von der Vernissage
Die „Kleine Galerie“ war sehr gut besucht.
Unsere Gäste und alle ausstellenden Künstler lauschten aufmerksam der Laudatio von Dr. Petra Lange,
die sehr tief auf die Werke und ihre Schöpfer eingegangen ist.
      
Fotos: Wolfgang Lücke

Die Ausstellung ist freitags bis sonntags von 14 – 18 Uhr geöffnet.

Redaktioneller Beitrag im Blickpunkt