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Ausstellung "Neues aus der Kulturvilla Königs Wusterhausen"

15.01.2020 - 23.02.2020
12:00 - 18:00

Im Güldenen Arm
Hermann-Elflein-Straße 3
14467 Potsdam

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Zur Vernissage am Sonntag, dem 12.01.2020, waren die Ausstellungsräume
„Im Güldenen Arm“ rappelvoll !!! (ca. 120 Gäste)
Das hat die ausstellenden Künstler sehr gefreut und es ergaben sich sofort interessante Gespräche.
Laudatorin Dr. Tanja Kasischke führte die interessierten Gäste zusammen mit den Künstlern von Raum zu Raum,
um vor den Bildern auf die Werke einzugehen. Dieser Rundgang wurde gern angenommen.
Die musikalische Umrahmung durch Rolf von Nordenskjöld war, wie schon bei anderen Ausstellungseröffnungen,
ein besonderes Highlight.

Die ausstellenden Künstler:
Gerd Bandelow
  Rückkehr, 80x80cm, Öl auf Leinwand, 2019
Ich möchte in meinen Arbeiten auf das Tier als eine gleichberechtigte Kreatur der Schöpfung hinweisen und seine Besonderheit, seine Anmut in meinen Werken preisen.
Ich wünschte mir von uns Menschen mehr Demut im Umgang mit dem Tier, mit der Natur allgemein. Deshalb ist das Tier in meinem Schaffen neben der Landschaft zu einem immer wiederkehrenden Motiv geworden.

Sondra Bork
  Marlenes Zimmer, Klopotowo, 42x30cm, Aquarell, 2018
Am liebsten male ich mit lasierenden Farben
– Aquarell oder Acryl.
Interessante Licht- und Schattenstimmungen lassen sich gut darstellen, der verwendete Malgrund scheint oft effektvoll hindurch.
Ein kurzer Blick genügt mir oft nicht, eine besondere Situation festzuhalten – indem ich male , koste ich diesen Moment aus und kann meinen Eindruck weitergeben.

Ute Fuhrmann
   Stockrosen, 47x33cm, Mischtechnik, 2013
„Es ist nicht die Aufgabe der Kunst, die Natur zu kopieren, sondern sie auszudrücken.“ (Balzac)
Um die typische Blüten- und Blattform auch plastisch zu erfassen, habe ich dafür auf den Malgrund gezielt strukturiertes Papier aufgebracht und mit Acrylfarbe pastos oder lasierend übermalt. Mein Augenmerk galt vordergründig der Vermittlung des Eindrucks der klaren Formensprache durch dunkle Konturen, Farb- und Formenkontraste.

Barbara Hoencke
  Haus am Meer, Acryl, 56x42cm, 2016
Schon seit meiner Kindheit fasziniert mich das Meer. Als ich das erste Mal am Strand der Ostsee stand, war ich 10 Jahre alt. Dieses Erlebnis war so nachhaltig, dass ich auch heute noch, wann immer ich die Zeit finde, ans Meer fahre.
Die Eindrücke, die ich von diesen Reisen mitbringe, spiegeln sich sehr oft in meinen Bildern wider. Auch wenn das Meer nicht immer sichtbar ist, kann man die Landschaft vor und an der Küste erahnen.

Horst W. König
   Baumblüte, 70x50cm, Acryl, 2019
Zeichnen und Malen hält Stimmungen und Situationen fest. Gedanken und Wünsche werden mit unterschiedlichen Techniken und Bildträgern ausgedrückt.
Phantasie kann in unterschiedlichen Dimensionen festgehalten werden. So sehe ich meine Kunst!
Die Freude am Gestalten ist vorrangig, aber auch der Betrachter soll Freude an meinen Bildern haben, mit dem Thema und der äußeren Form. Ich möchte vielseitig sein, neue Inhalte, Formen und Farben entdecken und experimentieren.

Silvia Reiner
   Maja Plissezkaja, 48x35cm, Mischtechnik, 1975
Der Prozess des Malens ist für mich das Sehen, das Verstehen und das Begreifen meiner (Um)welt.
Zugleich ist er ein sich Zurückziehen und ganz in sich selbst Verweilen.
In diesem Prozess arbeite ich mit möglichst klaren Formen und zumeist kräftigen Farben.
Dann kehre ich schließlich mit dem Produkt der Erkenntnisgewinnung in die mich umgebende Welt zurück.

Hendrikje Zuschneid-Bertram
   Maske Berggeist, 40x29cm, Feinsteinzeug, 2019
Ton formen und gestalten,
experimentieren mit Glasuren und Oberflächen
bedeutet für mich:
Konzentration,
Meditation,
Freude und
Glück

Impressionen von der Vernissage
  Fotos: Wolfgang Lücke