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Ein Schloss - viel Geschichte(n)

22.09.2018
19:00 - 20:30

Bürgerhaus "Hanns Eisler"
Eichenallee 12
15711 Königs Wusterhausen

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Menschen lieben Geschichten!
In vielen Kulturen ist Erzählen eine hochangesehene Kunstform (z.B. im Orient, bei den amerikanischen Indianern, in Japan …)

Erzählen erheitert, erinnert, errregt, ergreift….
Erzählen kreiert Kino im Kopf und das ganz ohne Technik!
Es braucht nicht einmal ein Buch, nur einen Menschen, der mit seinen Worten die Geschichte zum Leben erweckt
und einen der zuhört.
Erzählen ist die kleinste und ursrünglichste Form des Theaters. (Zitat: Christine Lander)

Erzählbühne mit Kerstin Bragenitz
Zum Weihnachtsfest ein Schloss! Für den 10-jährigen Friedrich Wilhelm war dies eine große Freude.
Mit Begeisterung und Verantwortungsgefühl stürzt er sich gleich in die Arbeit und macht aus dem heruntergekommenen Gut
einen Musterbetrieb.
Hier ist er liebend gern zur Jagd gegangen, hat seine „Langen Kerls“ aufmarschieren lassen und sich in seinem Tabakskollegium
mit der Wirtschaft und Politik des Landes befasst.
Auch ist das Schloss Zeuge eines Heiratskomplottes in der Familie und das Todesurteil für den Fluchthelfer H. H. von Katte
wurde hier vom „Soldatenkönig“ unterschrieben.

Impressionen von der Veranstaltung
Kerstin Bragenitz aus Zernsdorf ist Ethnologin, Theaterwissenschaftlerin und zertifizierte (!!!) Erzählerin.
Sie hat unter dem Titel „Ein Schloss – viel Geschichte(n)“ das KWer Schloss als Ausgangspunkt genommen,
um einem sehr interessierten Publikum über das Leben der königlichen Familien um Friedrich Wilhelm I.
und seinen Sohn Friedrich II. zu erzählen.
Die Kunst des Erzählens ist wahrscheinlich die älteste Form der Übermittlung von Ereignissen und kommt in allen Kulturen vor.
Der Erzähler / die Erzählerin ermöglicht den Zuhörern durch die Unmittelbarkeit des Vortrags eine quasi direkte Teilnahme
an der Geschichte.
Im Anschluss an die Reise in die preußische Vergangenheit beantwortete Kerstin Bragenitz bereitwillig Fragen des Publikums
und klärte dabei auch so manches historische Missverständnis auf.
      Fotos: Wolfgang Lücke MAZ-Artikel Aaliyah Sarauer vom 24.09.2018