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Die Geschichte des britischen Kinos

17.02.2017
19:00 - 21:30

Stadtbibliothek
Scheederstraße 1
15711 Königs Wusterhausen

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Die Geschichte des britischen Kinos
Ein Filmvortrag mit Dr. Katrin Sell
in Kooperation mit der Volkshochschule Dahme-Spreewald.

Die Filmgeschichte des britischen Kinos kennt tiefe Täler, in denen sie fast zur Bedeutungslosigkeit herab sank
oder die Qualität der Filme einen zweifelhaften Ruf hatte.
So wuchs in den 40er Jahren nach dem 2. Weltkrieg eine ganz neue Schauspielergeneration in Uniformen auf,
denn sie mussten in zahlreichen Kriegsfilmen den nicht unterzukriegenden britischen Stoizismus verkörpern.
Doch das ist nur die eine Seite.
Das britische Kino verstand es, sich immer wieder neu zu erfinden.
Ende der 50er Jahre kamen Filme auf die Leinwand, die im Arbeitermilieu angesiedelt waren.
Freimütig wurden Klassenunterschiede in der Gesellschaft thematisiert und die Menschen vorgestellt,
die sich ihren Lebensunterhalt hart erarbeiten mussten. Damit wurde ein Anfang gesetzt.
Seitdem blieb sich das britische Kino treu, Filme aus dem Alltagsleben der Menschen zu erzählen –
Sozialdramen, realistisch und poetisch zugleich.

Nach dem Vortrag erfolgt die Filmvorführung: The King`s Speech (GB 2010),
ein Film, der mit zahlreichen europäischen Filmpreisen und vier Oskars ausgezeichnet wurde.

Albert, Sohn des britischen Königs Georg V., leidet seit seiner Jugend an schwerem Stottern.
Öffentliche Auftritte werden für ihn dadurch zur Qual. Erst mit Hilfe des exzentrischen Sprachtherapeuten
Lionel Logue beginnt er, kleine Fortschritte zu machen.
Nachdem Albert unerwartet zu Englands neuem König gekrönt wird, werden öffentliche Auftritte endgültig unvermeidbar.
Albert muss sich der größten Herausforderung seines Lebens stellen…

 Der Film ist nach einer wahren Begebenheit gestaltet worden und zählt zu den erfolgreichsten britischen Filmen seit Jahren.

Speech-2 Speech-1 Fotos: Wolfgang Lücke