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Spurensuche im Lausitzer Seenland

28.06.2019 - 30.06.2019
Ganztägig

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Der Anlass für diese Spurensuche war ein Dankeschön für 25 Jahre Kulturbund Dahme-Spreewald e.V.
Erinnerungen wurden ausgetauscht, über „die alten Zeiten“ wurde geredet und gern an all die verschiedenen Veranstaltungen erinnert.
Der Vorstand hat für dieses Treffen Großräschen ausgesucht, eine kleine Stadt – mitten im Lausitzer Seenland gelegen.
Gerade hier sind die Spuren der Vergangenheit als Abbaurevier der Braunkohle unübersehbar in die Landschaft geschrieben.
Wir haben den aktiven Tagebau Welzow gesehen und einen Eindruck bekommen, wie zerstört die Landschaft ist,
wenn sich die Bagger und Förderbrücken durchs Erdreich und die Kohleschicht fressen.
Wir haben aber auch erlebt, was die Menschen aus der geschundenen Natur zaubern können, wie sie sie mit neuem Leben
erfüllen oder zu Kunstwerken umgestalten – ob das nun die Landmarke „Rostiger Nagel“ ist oder der Senftenberger See,
ob die ehemalige Förderbrücke F60 oder der neue, kleine Hafen in Großräschen.
Es braucht Visionen und dann natürlich Menschen, die diese Ideen kreativ umsetzen.
Am Samstag Nachmittag hörten wir einen Vortrag von Prof.Dr. Rolf Kuhn zum Thema „100 Jahre Bauhaus“.
Prof. Kuhn war ab 1987 Direktor des Bauhauses Dessau und danach Geschäftsführer der
Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land.
Abgerundet wurde unsere Spurensuche durch einen kleinen Grillabend, der „handgemachten“ Musik von Hans Poethko und
einem zufälligen Feuerwerk beim Hotel nebenan zum Ende des Abends.
Den Ausklang am heißen Sonntag bildete eine Rundfahrt auf dem Großräschener See mit der „Wilden Ilse“.
Dieses kleine Motorschiff darf bereits auf Teilen des Sees fahren, obwohl die „große Freigabe“ erst in Zukunft erfolgen wird.
 
Fotos: Wolfgang Lücke